Grüßen bedeutet Wertschätzung
Die Geschichte eines Mitarbeitenden, den es sehr erfreute, dass wir uns in unseren Einrichtungen grüßen und damit unsere Wertschätzung für den anderen ausdrücken.
Zum Ende der Pandemie, im Sommer 2021, habe ich bei der Paulus-Gesellschaft zu arbeiten angefangen. Mein Dienstsitz seither ist das JoHo. Vorher habe ich über zehn Jahre in unterschiedlichen Funktionen und an unterschiedlichen Orten in Deutschland für die Kirche gearbeitet. Ich bin regelmäßig auch in den Generalvikariaten (das sind etwas wie die kirchlichen Hauptverwaltungen) unterwegs gewesen. So etwas wie im JoHo kannte ich jedoch noch nicht: Alle Kolleginnen und Kollegen liefen (natürlich) mit FFP2-Maske durch das Haus. Die Gesichter der anderen konnte man bestenfalls erahnen. Ich war zwei Wochen im Haus, konnte mich eher schlecht als recht im Haus orientieren, kannte von diesen vielen Menschen vielleicht eine Hand voll. Und dann geschah es: Ich wurde mit Namen gegrüßt. Woher kennen die mich? Haben die sich meinen Namen gemerkt? Grüßen allein war für mich nach über zehn Jahren Arbeit bei der Kirche schon neu. Und dann auch noch mit Namen?!
Das hat mich beeindruckt. Seitdem grüße ich konsequent – und wenn ich die Namen kenne, dann auch mit Namen.
P.S. Im Intranet sind alle Kolleg:innen mit Foto, Namen und Funktion sowie Standort hinterlegt, so kann man die Personen auf verschiedene Weisen suchen und finden :-).