Bombe im Garten gefunden

Bei Erdarbeiten im Garten des für den Bau des neuen kardiologischen Komplexes im Jahr 2018 , wurde eine 3 kg schwere Bombe  aus dem 2. Weltkrieg gefunden. Diese musste unter Evakuierung der gesamten Patientenschaft entschärft werden.

Teil- und Kompletträumung notwendig

2010: Erster Teil

Im Rahmen einer Baumaßnahme wurde 2010 im Bereich der Liebfrauen Kirche eine Bombe aufgefunden, die durch Experten des Kampfmittelbeseitigungsdienstes entschärft werden musste. In einem Radius von 250 Metern wurde daher das umliegende Gebiet evakuiert, soweit keine Deckung durch abgesicherte Gebäude vorlag. Das Dortmunder Ordnungsamt und die Polizei leiteten die allgemeinen Evakuierungsmaßnahmen ein.

Am Samstag, den 04. Dezember 2010 war es dann soweit: unsere Pflegekräfte und Mitarbeiter begannen ab 9:30 Uhr mit der Räumung der zu evakuierenden Gebäudeteile. Für einen Zeitraum von ca. 5-7 Stunden wurden Patienten, soweit Sie nicht entlassen werden konnten, in gesicherten Bereiche untergebracht und dort sowohl kulinarisch als auch pflegerisch versorgt.

2019: Zweiter Teil

Anfang Januar 2020 haben wir die nächste, wirklich große Evakuierung in der Dortmunder Innenstadt gemeistert. Eine Evakuierung, wie sie die Stadt noch nicht gesehen hat. Nicht nur das JoHo und das Christinenstift waren betroffen, sondern viele umliegende Gebäude bis hin zur Innenstadt. Dank der zuverlässigen und professionellen Mitarbeit aller unsrer Mitarbeitenden, aber auch externer Partner wie Rettungsdienst und Feuerwehr, haben alle Prozesse gut geklappt. Patient:innen und Bewohner:innen haben sich gut informiert und betreut gefühlt. Der Evakuierungstag ist gut vorbeigegangen, die Bomben konnten entschärft und alle nach Stunden des Wartens wieder den Weg zurück finden. An dieser Stelle hat sich gezeigt, wie toll die Zusammenarbeit funktioniert!

 

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